„s´beautiful“
Dem Janus Ensemble ist es wichtig, dass Tonkunst nicht bloß als musikalische Uniform für verschiedene gesellschaftliche Gruppen dient – etwa als klassischer Musikkonsum für die Bürgergesellschaft –, sondern ihre aufrüttelnde Kraft dazu nutzt, über die beunruhigenden Zeichen unserer Zeit nachzudenken. Allzu oft gibt sich Musik im Spannungsfeld zwischen Prekariat und Hochkultur unpolitisch und liefert lediglich das, was man von ihr erwartet: den Sound zum Kopf-in-den-Sand-Stecken.
Ein besonderes Merkmal des Janus Ensembles ist sein Fokus auf Werke an der Schnittstelle von Neuer Musik und Jazz.
„Die Schönheit in der Kunst ... ewiges Thema ... Minenfeld der Missverständnisse, als Beruhigungstapete eingefordert von der abenteuerunlustigen Majorität, als vermeintliches Killerargument gegen Innovationstendenzen in Stellung gebracht, als Begriff geht sie nicht über die Lippen des nur Staub aufwühlenden Personals der so alten Neuen Musik ...“ (Christoph Cech).
Peter Tavernaro – Oboe, Englischhorn, Victoria Pfeil – Sopransax, Baritonsax, Matthias Kronsteiner – Fagott, Valentina Cinquini – Harfe, Christoph Cech – Dirigat, Virus Synthesizer
Werke von:
Phoebe Violet, Ralph Mothwurf, Almonther Alshoufi, Tibor Kövesdi, Philipp Kienberger, Martin Gut