Raum für Kinder

PÄDAGOGISCHE GRUNDHALTUNG

Das Kinderhaus Sargfabrik bietet familienergänzende Betreuung für Kinder von 2-6 Jahren, in Familien- und Kleinkindgruppen.

Unsere Kernaufgabe liegt in der liebevollen Unterstützung der Kinder auf ihrem individuellen Weg. Wir nehmen uns Zeit, eine vertrauensvolle Basis zu schaffen, sodass sich das Kind angenommen und verstanden fühlt. Die Kinder bekommen Raum, Beziehungen untereinander und zu Erwachsenen aktiv aufzubauen.

Dafür ist eine definierte pädagogische Grundhaltung von entscheidender Bedeutung:

Die Kinder in den Alltag einbinden

Wir laden die Kinder ein, auf spielerische Weise die Welt zu entdecken, zu erforschen und zu erleben – dabei lernen sie den Umgang mit Konflikten und Regeln. Es wird ihnen zugetraut, selbst zu verhandeln (z.B. Stopp-Regeln).

Sicherheit im Erkunden

Mit Hilfe von Ritualen, klaren Regeln und Strukturen entwickeln die Kinder die nötige Sicherheit, die Welt zu erkunden.

Dem Kind etwas zutrauen

Schnitzen (Gestalter und Schöpfer des eigenen Lebens), Nasebohren (tiefgründiges Erforschen), auf Bäume klettern (Errungenschaft, Erfolg, Glückseligkeit), ins Narrenkastl schauen (Pause machen/Seelenpflege) ...

Wir nehmen die Kinder ernst, trauen ihnen etwas zu und vertrauen auf ihre Fähigkeiten. So sind sie aufs Leben vorbereitet … und natürlich auch auf die Schule.

Einfach Kind sein

Hier ist Zeit und Raum, sich auf spielerische Weise zu entwickeln und eigene Erfahrungen zu sammeln. Wir Erwachsenen sind angehalten, unser Tempo zu reduzieren, um die Welt von Neuem aus Kinderaugen zu betrachten.

Die ELTERN sind grundsätzlich die kompetentesten Personen für ihr Kind. Eine intensive vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist für unsere Arbeit mit den Kindern sehr wichtig. Dafür finden wir uns zum Austausch, für Gespräche und gemeinsame Abende regelmäßig zusammen.

SPIELZEUGFREIE ZEIT

Nach dem Konzept „Der spielzeugfreie Kindergarten“ von Schubert & Strick räumen wir für einen bestimmten Zeitraum alle Spielzeuge, Kuscheltiere, Bücher etc. weg, alles „Vorgefertigte“ wird aus dem Alltag verabschiedet. Auf den wahrscheinlich ersten Impuls der Langeweile folgt die Kreativität. Folgende Ziele stehen dabei im Vordergrund:

  • Stärkung der Beziehungsfähigkeit

  • Stärkung der Wahrnehmung persönlicher Bedürfnisse und des Selbstvertrauens

  • Stärkung der sprachlichen Kompetenz

  • Förderung der Kreativität und des kritischen Denkens

  • StärkungderFrustrationstoleranzundderSpielfähigkeit

    Einmal im Jahr gibt es dazu eine Elterneinführung.

DAS TEAM

Annika Zissler, Judith Diepold, Natasa Verdes, Cornelia Jung, Birgit Steinacher

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