Nachtschicht

Avin Ahmadi / Ajde Orchestra! / Saïd Chalaban / Los Babriks

Eintritt: € 25,00 / € 17,50 (bis 27 Jahre)

Früher bekannt als Die Lange Nacht der Weltmusik startet diese Ausgabe von Nachtschicht in ein neues Kapitel – mit Musik, die verbindet, überrascht und euch für einen Abend um die Welt reisen lässt. Auf der Bühne: lokale und internationale Bands, unterschiedliche musikalische Richtungen, Sprachen und Energien, die aufeinandertreffen und gemeinsam diesen Abend ausmachen.

Avin Ahmadi

Mit Oud und Stimme erzählt Avin Ahmadi ihre eigenen musikalischen Geschichten. Die in Wien lebende iranische Musikerin, Sängerin und Komponistin schöpft aus der persischen Musik und verbindet deren melodischen Reichtum mit Jazz und Improvisation. Dabei stehen ihr feinsinniger Gesang und der warme, resonante Klang der Oud in einem ständigen Dialog. Statt sich auf ein bestimmtes Genre festzulegen, entwickelt sie einen persönlichen Stil, der ihre Erfahrungen widerspiegelt und offen für Veränderungen bleibt.

Mit ihrem Soloprojekt Qayeq (persisch für Boot) stand sie bereits auf Bühnen in Europa, Westasien, Nordafrika und England. Das Projekt entwickelt sich stetig weiter und öffnet sich neuen musikalischen Richtungen, Klängen und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Avin Ahmadi – Stimme, Oud

Ajde Orchestra!

„Ajde!“ heißt es auf dem Balkan – „Los geht’s!“ Eine passende Einladung, sich von der Musik des Ajde Orchestra! mitreißen zu lassen. Mit Eigenkompositionen und ausgewählten Liedern aus dem Balkan und dem Mittelmeerraum verbindet das Quintett temperamentvolle Energie und emotionale Tiefe.

Im Zentrum steht die charismatische griechische Sängerin Alexia Chrysomalli, deren kraftvolle, warme Stimme zwischen Leidenschaft und der Würde traditioneller Gesänge schwebt. Um sie entfaltet sich ein lebendiges Zusammenspiel mit dem serbischen Akkordeonisten Miloš Todorovski, Oscar Antoli aus Katalonien an Klarinette und Kaval, der Bulgarin Victoria Kirilova am Kontrabass und Amir Wahba, Perkussionist mit österreichischen und ägyptischen Wurzeln.

Fünf Musiker:innen, die mit hörbarer Spielfreude und musikalischer Vertrautheit zusammenfinden – mal innig und berührend, mal überschäumend und voller Bewegung. Ajde!

Alexia Chrysomalli – Stimme, Miloš Todorovski – Akkordeon, Oscar Antoli – Klarinette, Viktoria Kirilova – Kontrabass, Amir Wahba – Perkussion

Saïd Chalaban

Hypnotische Rhythmen von Gnawa, Hassani und Shaâbi treffen auf Dub, Funk und psychedelischen Rock: Mit seinem neuen Projekt Saïd Chalaban entwickelt der aus Südmarokko stammende Musiker Saïd Tichiti seinen eigenständigen Sound weiter.

Seit 1998 lebt er in Ungarn, wo er die Band Chalaban gründete. Mit sechs Alben und zahlreichen Konzerten in Europa, Marokko und Nordamerika hat er seine Verbindung marokkanischer Musiktraditionen mit zeitgenössischen Einflüssen international bekannt gemacht.

Gemeinsam mit Musikern der Budapester Kreativszene interpretiert er nun traditionelle Lieder neu und lässt dabei viel Raum für Improvisation und musikalische Experimente. Mit seinem Gesang und dem Spiel auf Guembri, Oud und Percussion steht Saïd im Mittelpunkt dieser mitreißenden Formation.

Saïd Tichiti – Stimme, Guembri, Oud, Perkussion, Ádám Mészáros – Gitarre, András Kálmán – Keyboards, András Koroknay – Bass, Zsolt Krecsmáry – Schlagzeug

Los Babriks

Psychedelische Sounds und pulsierende Rhythmen: Los Babriks stehen für Cumbia Psicodélica. Die sechsköpfige Band aus allen Ecken der Welt spielt ausschließlich eigene Kompositionen. Ihre Musik wurzelt in der kolumbianischen Cumbia, in der afrikanische Rhythmen, indigene Melodien und spanischsprachige Texte zusammenfinden. Los Babriks verbinden diese Einflüsse mit den Sounds der Surf- und Rockmusik der 1960er- und 1970er-Jahre.

Echo, Wahwah und verzerrte Gitarren verleihen ihren Stücken einen psychedelischen Charakter. Die treibende Percussion-Sektion aus Timbales, Congas und Guiro verschmilzt mit hypnotischen Basslinien und bildet das Fundament für eine lebendige Konversation zwischen E-Gitarre, Orgel und Gesang. Mal schwebend und verspielt, mal druckvoll und voller Bewegung entfaltet sich ein Sound, der zum Tanzen einlädt.

Juan Botia Mena – Stimme, Güiro, José Maldonado – Congas, Stimme, Gonzalo Blasco – Gitarre, Stimme, John Marinelli – Keyboard, Mauricio-Joran Ceseña – Bass, Minori Shimayama – Schlagzeug

In Koproduktion mit: IG World Music Austria

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