alyona alyona & W1ZE (UKR, ZWE)

Fem*Friday #14 / Open Air

Support-Ticket: € 30 (€ 15 pro Ticket gehen an die Organisation Train of Hope)
Standard-Ticket: € 15
Soli-Ticket: € 10 (für Personen, die sich momentan in einer finanziell herausfordernden Lage befinden)
Gratis: Menschen mit Geflüchteten-, Asyl- oder Subsidiären-Status

alyona alyona

alyona alyonas Live-Karriere begann 2019, obwohl sie schon seit mehr als 10 Jahren Hip-Hop-Musik macht. Die junge Kindergärtnerin aus einer Kleinstadt bei Kiew wurde über Nacht zur Hip-Hop-Sensation. Ihre Videos - in denen sie in Ukrainisch rappt und als Königin der Straße vor den Wohnprojekten ihrer Heimatstadt Baryshivka tanzt oder sich als märchenhafte Matriarchin in einer dystopischen Welt inszeniert, haben Millionen Views.
alyona alyona verzichtet auf Glitzer und Prunk. Lieber erzählt sie in ihren Liedern von Frauenbildern jenseits der gängigen Schönheitsklischees („Ribki“) oder von jungen Erwachsenen, die die Situation in der Ukraine beklagen und das Land verlassen („Salischaju swij dim“).

Seit die Ukraine von Putin angegriffen wird, setzt sich alyona alyona mit allen Mitteln für die Freiheit ihres Landes ein.

W1ZE
„Sich anpassen“ ist etwas, das die aufstrebende Sängerin, die als W1ZE bekannt ist, nicht tun würde. Die junge Simbabwerin zeigt uns, dass man sich nicht an den Normen anderer, sondern nur an den eigenen orientieren muss.
Anfangs von Chaka Khan, Prince, Beyoncé oder FKA Twigs beeinflusst, liebt es W1ZE mit Klängen und Melodien zu experimentieren und verschiedene Elemente einzubeziehen, die bezaubernd und farbenfroh sind. Ihre Musik ist chamäleonhaft - ihre Mischung aus simbabwischen, deutschen, indischen und malaysischen Wurzeln spiegeln aber stets ihre Identität wider.

Neben ihrer Leidenschaft für Musik setzt sich W1ZE für Inklusion in der Musikindustrie ein. „Sich selbst zu akzeptieren ist der schwierigste, aber auch der wichtigste Schritt, danach kommt der Rest“, erklärt die Sängerin.

Artist Talk mit Mascha Peleshko

Mascha Peleshko ist freie Kreativschaffende in Wien und gebürtige Ukrainerin, die sich zwischen Bewegtbild, Musik, Performance, Text und Kunst bewegt. Als One-Woman-Show vermischt sie dabei Persönliches, Lustiges, Tragisches sowie Politisches. Mascha hat sich darüber hinaus für mehrere wohltätige Zwecke engagiert, zuletzt mit einer Spendenaktion für Kyiv-Evakuierungen sowie als freiwillige Übersetzerin und Begleiterin für ukrainische Geflüchtete. 

Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Veranstaltungssaal statt.

Fem*Friday ist ein Musik- und Kunstprojekt von kulturen in bewegung/VIDC, das queer-feministisches Künstler*innen ins Rampenlicht stellt.